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Achtung *** heidexe.de ist vorübergehend offline!
Bereits das ganze letzte Jahr über ließ das Engagement der heidexe-Redakteure spürbar nach. Dies schlug sich nicht nur auf unsere inhaltliche Aktualität und unseren Service nieder, sondern auch auf die Motivation von uns, die wir heidexe.de vor drei Jahren ins Leben riefen. Deshalb haben wir uns entschlossen, das Projekt vorerst „auf Eis zu legen“. heidexe.de verstand sich von Beginn an als ein Internet-Projekt, das nur von der Beteiligung seitens der Leser und dem Engagement der Redakteure (die in den meisten Fällen Studenten waren) leben konnte. Da beides in den letzten Monaten nur noch in sehr begrenztem Rahmen vorhanden war, halten wir eine Auszeit momentan für die beste Lösung.
Wir überlegen uns derzeit allerdings ein neues Konzept, da wir heidexe.de keinesfalls vollständig sterben lassen wollen – also habt ein wenig Geduld! |
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| Meister einer der „100 Köpfe von morgen“ | Heidelberg geht steil: "Unser" Cornelius Meister ist einer der „100 Köpfe von morgen“. Der erst 26 Jahre alte Heidelberger Generalmusikdirektor (GMD) zählt als einziger Dirigent zu den „100 Köpfen“, die stellvertretend „für die neue Generation der Denker und Macher unseres Landes“ ausgewählt wurden. Mit einem lebensgroßen Foto ist er bis Oktober im Deutschen Historischen Museum in Berlin ausgestellt.
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 | | Cornelius Meister ist in Heidelberg wirklich kein Unbekannter mehr. Vor allem deshalb, weil der GMD mit 26 Jahren in ganz Deutschland der jüngste seiner Zunft ist (und auch der Theaterintendant ist gerade einmal 13 Jahre älter als er). Seit Oktober letzten Jahres verantwortet er das musikalische Treiben am Neckar, nachdem er sich unter insgesamt 166 Bewerbern durchsetzen konnte. Vorher war er – bereits während des Studiums – am Staatsorchester Hannover, in Erfurt und Hamburg.
Die Ausstellung „100 Köpfe von morgen – die Zukunft im Land der Ideen“ ist Ende Mai im Deutschen Historischen Museum in Berlin eröffnet worden. Sie zeigt lebensgroße Fotografien und Lebensläufe von 100 Menschen, die mit ihren Ideen Deutschlands Zukunft prägen werden und von einer 22-köpfigen Jury unter Vorsitz von Professor Peter Raue, Vorsitzender des Vereins der Freunde der Nationalgalerie, ausgewählt wurden.
Die „100 Köpfe“ kommen aus allen gesellschaftlichen Bereichen – von der Architektur über die Kultur, von der Wirtschaft bis zur Wissenschaft. Unter den „100 Köpfen“ sind neben unserem Heidelberger Cornelius Meister so prominente Persönlichkeiten wie Florian Illies, Till Brönner, Julia Jentsch und Jakob Hein. Die meisten von ihnen – nämlich 30 – leben in Berlin. „Die Köpfe repräsentieren das junge Deutschland und sorgen dafür, dass sich Deutschland auch morgen noch ‚Land der Ideen’ nennen kann“, meint Mike de Vries, der Geschäftsführer der FC Deutschland GmbH.
„Der glückliche Umstand, dass es in Deutschland viel mehr Menschen mit guten Ideen gibt, als nur 100, hat es uns nicht gerade einfacher gemacht“, erläuterte Raue das Auswahlverfahren. Die Jury setzte sich aus Experten aller Bereiche zusammen, darunter Jutta Limbach, die Präsidentin des Goethe-Instituts, und Dieter Kosslick, der Leiter der Berlinale. Sie hatten die schwierige Aufgabe, in ihren Fachbereichen die Talente und Stars von morgen zu suchen. Raue: „Eines haben alle 100 gemeinsam: Sie stehen für das ‚Land der Ideen’ von morgen und zeigen, dass gute Ideen in Deutschland nicht nur Geschichte sind, sondern eine große Zukunft haben.“
Dass sich die Juroren unter anderem für Cornelius Meister entschieden haben liegt auf der hand – jedenfalls wenn man ein wenig beobachtet, was der Überflieger seit seinem Amtsantritt aus dem verstaubten Heidelberger Orchester gemacht hat. Was er hier tut, das ist ganz und gar gegen das gerichtet, was die Kunst in der bürgerlichen Wohlanständigkeit Heidelbergs gelegentlich geworden ist – ein unreflektiertes Produkt. „Die Leute sollen nicht nur konsumieren“ findet der 26-jährige, „sie sollen mit uns diskutieren und sagen, wenn es ihnen nicht gefallen hat.“
Im Netz: http://www.theaterheidelberg.de
Foto: Theater Heidelberg |
| Autor: Konstantin Kehl
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